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Glossar

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Hier werden die Begriffe, die auf den Seiten von pneupirat.ch vorkommen, erklärt.




 

Beispiel: 205/55 R 16 91 W
205 Reifenbreite in mm (205) -> Lauffläche
55 Verhältnis von Höhe zu Breite in % (55% von 205 mm ist die Höhe)
R Code für Reifenbauart (R = Radialreifen)
16 Felgendurchmesser in Zoll
91 Traglastindex des Reifens (91 = 615 kg pro Reifen)
W Kennz. für die Höchstgeschwindigkeit des Reifens W=bis 270 km/h
Klicken Sie auf eine Überschrift um zum entsprechenden Eintrag zu gelangen.

 

*

Mit * gekennzeichnete Reifen sind für BMW entwickelt worden (BMW Originalersatzteil).
Dieser Reifen kann auch für alle anderen Autotypen verwendet werden.

 

A

Mit A gekennzeichnete Reifen sind für Audi entwickelt worden.
Dieser Reifen kann auch für alle anderen Autotypen verwendet werden.

 

Abrieb (Reifenabrieb)

Beim fahren, bremsen und anfahren mit dem Auto wird die Oberfläche der Reifen abgerieben.

 

Abrollumfang

Die von einem beliebigen Punkt der Lauffläche zurückgelegte Strecke bei einer Radumdrehung. Der Abrollumfang ist abhängig vom Reifendurchmesser und hat Einfluss auf die Getriebeübersetzung sowie den Tachoantrieb.

 

ABSAntiblockiersystem

ABS ist ein Bremssystem, das die Räder bei vollem Bremsdruck immer im günstigen Schlupfbereich der maximalen Haftreibung gehalten werden. Viele Tausend Steuerimpulse regeln den Bremsdruck und sorgen dafür, dass die Räder nicht blockieren.

 

AllSeasonReifen / Pneus

s. Ganzjahresreifen

 

All Weather Reifen / Pneus

s. Ganzjahresreifen

 

Alterung der Reifen / Pneus

Verschiedene Faktoren können den Reifen-Alterungsprozess beeinflussen: Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Wärme und Kälte etc. Um einen Leistungsabfall zu verhindern, werden der Gummi-Mischung Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Nach maximal zehn Jahren sollten Sie aber Ihre alten Reifen durch neue Reifen ersetzen.

 

Anforderungen an den Reifen / Pneu

Jeder Reifen hat die Tragfähigkeit des Fahrzeug-Gewichtes sicherzustellen, sowie möglichst hohe Antriebskräfte, Bremskräfte und Seitenkräfte zu übertragen - auf trockener Fahrbahn, Nässe, auf Schnee und Eis.

Weitere Anforderungen:

  • Hochgeschwindigkeits-Festigkeit
  • Robustheit
  • Abriebfestigkeit
  • niedriger Rollwiderstand
  • geringe Geräuschentwicklung
  • Federungseigenschaften
  • stabiles Fahrverhalten
  • Alterungsbeständigkeit

 

AO

Mit „AO“ gekennzeichnete Reifen sind für AUDI entwickelt worden.

 

AOE

Reifen mit Notlauf-Eigenschaften für Audi-Modelle.
>> siehe unter Runflat

 

Aquaplaning

Aufschwimmeffekt, wenn die Menge des auf der Straße stehenden Wassers nicht mehr von den Längsrillen des Reifens aufgenommen werden kann.

 

Artikelsuche über EAN

EAN, steht heute für Internationale Article Number (früher: European Article Number). Artikelnummer Reifen / Pneus

Bei uns besteht die Möglichkeit den Artikel auch über die EAN zu suchen.

Hierzu muss in der Profilsuche das Wort "EAN" vorangestellt werden zum Beispiel.: EAN3528704214808.

ASR Antriebsschlupf-Regelung

Die Antriebsschlupf-Regelung (ASR) verhindert, dass die Räder auf glatten oder unebenen Untergründen durchdrehen.

 

Aufstandsfläche

Der Bereich, mit dem der Reifen den Untergrund berührt.

 

AuslaufReifen/ Pneus

Auslauf Reifen, d. h. dieser Reifen wird von der Industrie in Zukunft (oder bereits) nicht mehr produziert. Diese Artikel könnten also auch eine ältere DOT (Herstellungsdatum) haben.

 

Auswuchten der Reifen / Pneus

Es gibt zwei Arten des Auswuchtens

Stationäres Wuchten der Reifen/Pneus:Beim stationären Wuchten werden die Räder auf eine Auswuchtmaschine gespannt und in Rotation gebracht. Auf diese Art können ungleiche Masseverteilungen von Reifen und Felge festgestellt werden. Hat die Rad – Reifen-Komkbination lediglich eine schwere Seite, spricht man von einer statischen Unwucht. Bei zwei schweren, an der Innen- und Außenseite des Rades befindlichen Seiten, liegt eine dynamische Unwucht vor. Diese Unwuchten werden individuell durch Metallgewichte ausgeglichen, die auf der Innenseite der (Alu)Felge befestigt (geklebt) werden.

Elektronisches Wuchten der Reifen/Pneus: Auch wenn schon stationär ausgewuchtet wurde, kann ein laufruhiges Rad nach der Montage auf das Fahrzeug erneut eine Unwucht aufweisen. Beim elektronischen Feinwuchten wird die Rad - Reifenkombination und die Radaufnahme des Fahrzeugs als Einheit betrachtet. Fertigungstoleranzen und Rest-Unwuchten in Radnabe, Bremsscheibe werden dabei in den Auswuchtvorgang mit eingebunden.

 

Bar

Bar ist eine Maßeinheit für den Luftdruck.

 

Beschädigungen durch Fremdkörper im Reifen / Pneu

Beim Überfahren von Nägeln, Metall-Gegenständen oder Glassplittern kann der Reifen beschädigt werden. Das Eindringen eines Fremdkörpers in den Reifen führt zu einem schleichenden Luftverlust. Nicht unterschätzt werden darf eindringende Feuchtigkeit. Diese kann bis zum Gürtel vordringen und diesen zum rosten bringen. Durch rosten kann sich der Gummi vom Gürtel lösen und der Reifen wird zu einer tickenden Zeitbombe.

 

Beschädigungen durch Hochdruckreiniger am Reifen/Pneu

Hochdruckreiniger können bei falscher Handhabung einen Reifen irreparabel beschädigen.
Daher sollte man den Reinigungsstrahl nicht direkt im stumpfen Winkel und vor allem nicht zu nahe, (Mindestabstand 20cm) an den Reifen halten. Nach der Wäsche sollte der Reifen einer genauen Sichtkontrolle unterzogen werden.

 

Beschädigungen durch Öl und Kraftstoff

Öl, Kraftstoff, Fette oder Chemikalien können die Eigenschaften von Reifen nachteilig verändern. Sie können brüchig, wasserdurchlässig, oder weich werden.

 

Bespickt (Reifen/Pneus mit Spikes)

Bei vereisten Oberflächen oder bei Fahrten im Tiefschnee, werden oft Spikes-Reifen (vom engl.: 'spike' = Nägel oder Spitzen) eingesetzt. Bei dieser Reifenart werden kleine Metall- oder Stahlstifte am Reifen befestigt. Da Spikes-Reifen die Strassenoberflächen stark abnutzen, sind sie z.B. in Deutschland mit einigen Ausnahmen (Einsatzfahrzeuge Rettungsdienst), verboten. In Österreich und der Schweiz dürfen Spikes-Reifen jedoch zu bestimmten Jahreszeiten eingesetzt werden.

 

Bib Mousse

Der Moosgummiring „Bib Mousse“ ersetzt im Einsatz mit einem Michelin-Reifen den Schlauch bei Wüstenrallyes, Motorcross und Enduro. Er ist NHS-markiert (not for highway service) und somit nicht auf Strassen zugelassen. Im Neuzustand entspricht der Bib Mousse einem Luftdruck von ca. 0,9 bar. Über die Einsatzdauer verringert sich dieser Druck nach und nach, bis der „Bib Mousse“ ausgetauscht werden muss (spätestens sechs Monate nach der Erstmontage!) Ein „Bib Mousse“ sollte nicht längere Zeit bei Temperaturen über 30°C gelagert werden. Zu Beginn jeder Fahrt müssen der Reifen/Pneu und der „Bib Mousse“ langsam auf Betriebstemperatur gebracht werden. Wenn Sie einen gebrauchten „Bib Mousse „ montieren, beachten Sie bitte, dass er unbedingt mit dem dafür vorgesehenen Michelin „Bib Mousse“ Montagegel eingerieben werden muss. Bitte beachten Sie, vor der Verwendung des „Bib Mousse“ die Hinweise in der Broschüre „Benutzerhinweise und Montage-/ Demontage-Anleitung“, die jeder Verpackung beigefügt ist!

 

Bordsteinparken

Das Überfahren von Bordsteinkanten kann zu Quetschungen der Karkassfäden und damit zu einem Reifendefekt führen.

 

Breitreifen/Pneu

Es gibt keine einheitliche Definition für Breitreifen, meistens sind damit Reifen/Pneus mit einer Flankenhöhe von 55 und kleiner gemeint (z. B. 205/55 R 16).  Vorteile:

  • deutliche Zunahme an Fahrstabilität aufgrund größerer Aufstandsfläche
  • bessere Handlingeigenschaften
  • Einbau größerer und wirksamerer Bremsanlagen möglich
  • bessere Hochgeschwindigkeitstauglichkeit

 

BSS

Black Sidewall Size (Schwarze Seitenwand)

 

BSW

Black Sidewall (Schwarze Seitenwand)

 

C-Decke (Leicht LKW)

Reifen für Transporter, LKW’s und Van´s mit speziell verstärkter Karkasse.
In unserem System unterscheiden wir C-Decken nicht nach Winter- oder Sommereinsatz im Matchcode. Deshalb suche immer nur mit: z.B. L19514C

 

C-Reifen/Pneus

C steht für Commercial und bezeichnet Reifen mit höherer Tragfähigkeit und verstärktem Unterbau.

 

CD Reifen/Pneus

Diese Reifen werden in China produziert.

 

ContiSeal Reifen/Pneus

Ein ContiSeal Reifen unterscheidet sich von einem Nicht-ContiSeal Reifen dadurch, dass er eine selbsthaftende Viskose-Schicht aufweist, die sich zwischen den Schultern auf der Reifeninnenschicht befindet. Diese Schicht ist ein integraler Bestandteil des ContiSeal Reifens.
Sie ist nicht dazu bestimmt, als permanente Reifenreparatur nach einem Durchstich zu dienen.
Wenn ein Fremdkörper mit einem Durchmesser von bis zu 5 mm die Lauffläche eines ContiSeal Reifens penetriert, besteht die Aufgabe der selbsthaftenden viskosen Schicht darin, diesen zu umschließen und einem eventuellen Luftverlust durch quasi sofortiges Abdichten vorzubeugen. Löst sich der Fremdkörper aus dem Reifen, ist die selbsthaftende Viskose- Schicht konstruktiv darauf ausgelegt, die meisten Stichkanäle, die durch Fremdkörper bis zu einem Durchmesser von 5 mm verursacht werden, abzudichten.
Derweil ContiSeal Reifen die Häufigkeit von platten Reifen deutlich reduzieren, sind sie nicht dafür ausgelegt, den Betrieb mit Minderdruck oder im platten (luftleeren) Zustand zu ermöglichen. Abgesehen davon, weisen ContiSeal Reifen in allen anderen Aspekten die gleichen Eigenschaften auf wie Nicht-ContiSeal Reifen.

 

Cord

Mit „Cord“ gekennzeichnete Reifen/Pneus sind für Daimler-Chrysler entwickelt worden.

 

CP

CP Kennung - diese Reifen/Pneus kommen aus Japan.

 

DA-Decken (Blem)

Sind Reifen welche leichte "Schönheitsfehler" aufweisen. Allerdings kein technisches Bedenken und mit 100% Garantie vom Hersteller!

 

Demo/Demontage

Demontierte Reifen bis max. 50km Laufleistung von Vorführ- oder Neufahrzeugen bzw. von Kompletträdern zur Winter/Sommer Saison.

 

Diagonal-Gürtelreifen (Bias-Belted)

Der Diagonal-Gürtelreifen stellt die Vorstufe zum Radialreifen dar, da die Karkasse zwar noch diagonal ist, aber ein Gürtel, meist aus Kevlar, vorhanden ist.Verwendetes Material: meist Nylon- oder Rayonkarkasse mit Kevlargürtel. Der Gürtelreifen ist rein äußerlich an dem B (= bias-belted) in der Reifengrößenbezeichnung zu erkennen (150/70 B17 M/C 69H TL).

 

Diagonal-Reifen/Pneus

Bezeichnet einen Reifen, bei dem die Cordfäden schräg zur Laufrichtung angeordnet sind.

 

DOT

Das namensgebende amerikanische "Department of Transportation" verlangt eine Reihe von Angaben zum Aufbau des Reifens, die in Form von Zahlencodes auf der Seitenwand zu finden sind. Meistens ist damit jedoch das Herstellungsdatum des Reifens/Pneus gemeint, das neben dem DOT zu finden ist.

Um das Alter eines Reifens bestimmen zu können, ist das Herstellungsdatum im Reifen in einer Umrandung eingeprägt (siehe Bild).

In den Jahrzehnten änderte sich die Art der Darstellung des Herstellungsdatums.
Reifen, die vor 1980 hergestellt wurden, wurden mit einer römischen Zahl die das Quartal angab und der Jahreszahl, gekennzeichnet.
Zwischen 1980 – 1989 wurde auf die Reifen ein dreistelliger Code für die Kennzeichnung angebracht. Die ersten beiden Zahlen bezeichnen die Herstellungskalenderwoche und die dritte Zahl das Jahr.
Von 1990 bis 1999 war die Codierung genau wie in den Jahren 1980 – 1989. Die Unterscheidung wurde durch ein gefülltes Dreieck bei der Datumskennzeichnung ermöglicht.
Seit 2000 ist die Herstellungsdatumskennzeichnung vierstellig. Die beiden ersten Ziffern definieren wieder die Kalenderwoche der Herstellung, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr. Die Kennzeichnung, wie hier im Bild dargestellt, bedeutet: Der Reifen wurde in der 29. Kalenderwoche 2002 hergestellt. Bei Pneupirat werden Reifen ab 3 Jahren als DOT Ware gekennzeichnet.

siehe auch "Wie alt darf ein Reifen sein"

DOT

 

DSST

Dunlop Self Supporting Technology /Notlauf Eigenschaften

siehe Runflat.

 

DT1

DT1 bei Michelin Reifen = Achsweise montieren.

 

Dunlop E Ausführung

Dunlop-Profile sind auf spezielle Rollwiderstandsanforderungen von Automobil-Erstausrüstern ausgelegt. Energiespar-Reifen/Pneus.

 

E - Kennzeichen bei Reifen/Pneus

Mit dem „ECE“- Prüfzeichen bestätigt der Hersteller, dass er bei der Produktion des Reifens die europäische Regelung ECE R30 eingehalten hat. Dargestellt wird dies, durch das aufgeprägte „e“ oder „E“. Die anhängende Ziffer weist auf das Land hin, in welchem der Reifen/Pneu nach dieser Norm geprüft wurde.

 

E - Zusatzbezeichnung bei Reifen/Pneus von Continental

Rollwiderstandsoptimierter Reifen gemäß Pflichtenheft der Erstausrüster.Vergleichbar mit anderen Herstellerbezeichnungen (Cinturato, Ecopia, Green X etc.)

 

E.T.R.T.O.

ETRTO steht als Abkürzung für European Tyre and Rim Technical Organisation. Diese Behörde - mit Sitz in Brüssel - legt für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Standards und Normen der Reifen- und Felgentechnologie fest.

 

EA-Nummer (EAN)

Europäische Artikel-Nummer

 

ECE-Kennzeichnung

§ 36 StVZO schreibt unter Punkt 4 (Reifenbezeichnung) folgende Reifenkennzeichnungen vor:
Reifen an Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h müssen mit folgender Kennzeichnung versehen sein: Reifengröße, Reifenbauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskategorie und Herstellungsdatum (bzw. Reifenerneuerungsdatum). Außerdem ist seit dem 01.10.1998 die E-Kennzeichnung vorgeschrieben.

 

ECOPIA (Energiesparreifen)

Die bei Bridgestone-Reifen hinterlegte Ecopia-Kennung (Ecopia-Technologie) basiert hauptsächlich auf der eigens dafür entwickelten Zusammensetzung des Reiefens/Pneus. Diese ermöglicht eine Reduzierung des Rollwiderstands, des Kraftstoffverbrauchs und somit auch der CO2-Emission.

Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP

Das Elektronische Stabilitätsprogramm soll durch gezielten Einsatz einzelner Radbremsen Ausbrechen des Fahrzeugs verhindern.
Ein ESP funktioniert nur in Verbindung mit ABS. Wenn das Fahrzeug in der Kurve vorne ausbricht (Untersteuern), kann ein gezieltes Abbremsen, des hinteren, kurveninneren Rades ein Gegensteuern einleiten. Den gleichen Effekt hat das Abbremsen des vorderen kurvenäußeren Rades beim Übersteuern. Zusätzlich wird die Geschwindigkeit herabgesetzt. Wichtig: ESP kann die physikalischen Grenzen nicht überlisten. Wer mit hoher Geschwindigkeit plötzlich in eine zu enge Kurve geht, wird auch weiterhin die Kurve nicht kriegen.

 

EMT Goodyear

Notlauf-Reifen. >> siehe Runflat.

 

ENVIRON

Reifen/Pneus mit Kennung für den Skandinavischen Markt. Vergleichbar mit der ECO-/ Umweltschutz- Kennung in Deutschland.

 

EXTRA LOAD

Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit (XL, EXTRA LOAD, RF)

 

F

Mit „F“ gekennzeichnete Reifen sind für Ford entwickelt worden.

 

Fahrphysik

Es wirken verschiedene Kräfte auf das Fahrzeug, die durch den Reifen aufgefangen werden müssen. Dazu zählen:

  • Motorkraft
  • Fliehkraft
  • Bremskraft
  • Reibungskraft
  • Längskräfte (Anfahren, Beschleunigen und Bremsen)
  • Quer- und Seitenkräfte (Fahren in Kurven)

 

Flankenhöhe

Die Flankenhöhe steht im Verhältnis zur Reifenbreite. Das bedeutet, dass bei einer Reifengröße von 155/70 R 13 T der Wert 70 (70 % der Reifenbreite) die Höhe des Reifens/Pneus angibt. Man redet von einem Reifen (Pneu) der Serie 70. Es gibt zurzeit Serien von 80 bis 25. Ab einem Wert kleiner als 55, spricht man von Breitreifen.

 


FP

FP = Flat Protected (Schutzleiste am Reifen)

 

FR

Felgen Rippe (Conti) .

Der Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )

 

Freigängigkeit bei Räder und Reifen

Zur Technischen Abnahme bei einer anerkannten Prüfstelle, muß die Rad- Reifenkombination eine Freigängigkeit von mindestens 5 mm in vollbeladenen Zustand gegenüber Spurstangen, Karosserie- und andere Fahrzeugbauteilen aufweisen. Nähere Angaben zur benötigten und vorgeschriebenen Freigänigkeit, findet sich in dem dazugehörigen Gutachten der Felge.

 

FSL

Felgen Schutz Leiste.

Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )

 

Fülldruck bei Breitreifen

Grundsätzlich gilt, dass ein Breitreifen mit dem gleichen Luftvolumen wie das Serienmodell auch den gleichen Luftdruck benötigt. Aus Gründen der Betriebssicherheit verlangen Breitreifen unter Umständen jedoch andere Fülldruckwerte, als Serienreifen. Das ist abhängig von der Gewichtsbelastung des Reifens, der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs und dem Load-Index LI. Anhaltspunkt für die Fülldruckwerte sind in jedem Fall die Angaben des Reifenherstellers und der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs.

 

G

Mit G gekennzeichnete Reifen sind für Opel entwickelt worden.

 

G1

G1 bei Michelin Reifen = Achsweise montieren.

 

Ganzjahres-Reifen/Pneu

Eigenständige Reifenkonstruktion mit ausgewogenen Eigenschaften für sommerliche wie auch für winterliche Bedingungen. Ganzjahresreifen sind Sommer- bzw. Winterreifen, bei entsprechender Witterung in der Regel unterlegen.

 

Geländereifen / Off-Road-Reifen

Reifen mit besonderen Eigenschaften wie beispielsweise der Kerbzähigkeit für den Einsatz abseits befestigter Straßen und im Gelände.

 

Geschwindigkeits-Index

 

Geschwindigkeitssymbol

Das Geschwindigkeitssymbol gibt die maximale Geschwindigkeit an, bei der ein Reifen/Pneu unter den vom Hersteller spezifizierten Betriebsbedingungen, eine dem Tragfähigkeitsindex entsprechende Last aufnehmen kann (Ausnahmen: nach Angaben des Herstellers)

 

Green X

Michelin internes Umweltsiegel. Gekennzeichnete Reifen/Pneus mit geringem Rollwiderstand in Verbindung mit hoher Lebensdauer und Sicherheit.

 

Gürtelablösung

Bei einem Reifen mit zu niedrigem Luftdruck, entstehen durch die verstärkte Walkarbeit Temperaturen von bis zu 120 °C. Es kommt zu partieller Materialüberhitzung, wodurch sich Teile der Lauffläche ablösen können.

 

Herstellungsländer

Es werden nicht alle Reifen für den Schweizer Markt auch in der Schweiz gefertigt. Deshalb sind Reifen mit der Kennzeichnung RSA(Süd Afrika), Japan, Bra.... auch für den Schweizer Markt zugelassen.

 

Höhenschlag

Abweichung vom Rundlauf des Reifens in horizontaler oder vertikaler Richtung. Nur in extremen Fällen von Höhenschlag - der bei heutigen Produkten so gut wie nicht mehr vorkommt - ist Harmonisieren notwenig. Dabei wird mit einer speziellen Maschine, der Höhenschlag durch Abfräsen von Laufflächengummi verringert oder ganz beseitigt.

 

J

Mit „J“ gekennzeichnete Reifen/Pneus sind für Jaguar entwickelt worden.

 

JP

„JP“- Kennung. Diese Reifen/Penus kommen aus Japan.

 

K1, K2

K1 und K2 sind Bezeichnungen für modernisierte Profile (neues Design oder Gummimischung) sollten nicht mit den alten, schon bestehenden Profilen montiert werden.

 

Karkasse bei Reifen/Pneus

Dieser wesentliche Bestandteil des tragenden Reifenunterbaus verleiht dem Reifen/Pneu seine Festigkeit und sorgt für Zusammenhalt. Besteht heute zumeist aus "Rayon" - sogenannten Kunstfasern.

 

Kautschuksorten bei Reifen/Pneus

Es gibt verschiedene Kautschuksorten. Neben Naturkautschuk setzt man heutzutage vermehrt auf Kunst- oder Synthesekautschuk.

 

Lamellen bei Reifen/Pneus

Feine Einschnitte im Profilblock, die wie kleine Mikrogreifkanten wirken. Bei Winterreifen erhöhen sie zum Beispiel die Traktion beim Anfahren und Bremsen.

 

Last- und Geschwindigkeitsindex in Klammern bei Reifen/Pneus

Steht bei einem Reifen, der Last- und Geschwindigkeitsindex in Klammern bedeutet dies, dass der Reifen für eine höhere Geschwindigkeit zugelassen ist gegenüber dem ohne Klammer Beispiel: Normaler Index 93Y zugelassen bis max. 300 km/h. In Klammer (93Y) ist der Reifen über 300 km/h zugelassen.

 

Lastindex (LI)

Last Index / Load Index / Traglast

 

Lauffläche bei Reifen/Pneus

Die Lauffläche hat direkten Kontakt mit der Fahrbahn und ist gemeinsam mit den übrigen Reifenkomponenten für die Kraftübertragung zuständig. Sie muss Beschleunigungs- und Bremskräfte in Längsrichtung und Querkräfte beim Lenken und in Kurven umsetzen. Die Qualität der Lauffläche wird sehr stark vom Unterbau (Gürtel, Karkasse), der Wulst- und Seitenpartie, ganz entscheidend aber von der Gestaltung des Profils auf dem Laufstreifen bestimmt.

 

Laufflächenmischung bei Reifen/Pneus

Von ihr hängt im Wesentlichen das Leistungsniveau eines Reifens ab. Auch die Laufleistung und das Geräuschverhalten werden von der Laufflächenmischung mitbestimmt.

 

Laufleistung bei Reifen/Pneus

Die Einsatzdauer eines Reifens/Pneus hängt vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen anderen Faktoren ab. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann die Laufleistung der Hinterreifen dreimal so hoch sein, wie die der Vorderreifen. Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Restprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern.

 

Laufrichtung bei Reifen/Pneus

Reifen mit laufrichtungsgebundenem Profil werden in der durch einen Pfeil gekennzeichneten Laufrichtung montiert. Sie bieten folgende Vorteile: Geringere Geräuschentwicklung, bessere Traktion bei Nässe, höhere Aquaplaningsicherheit. Gerade Hochleistungs-, Breit- und Winterreifen werden immer häufiger als laufrichtungsgebundene Pneus konzipiert.

 

Leichtlauf-Reifen/Pneus

Ein Reifen, der dank neuer Mischungstechnologien im Rollwiderstand deutlich optimiert wird. Das macht sich z.B. im geringeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar.

 

LOW PAH

PAH Polycyclische aromatische Kohlenwassersoffe.

Die europäische Richtlinie sieht vor, dass bei der Reifenproduktion die sog. Weichmacheröle kein PAH enthalten sollen. Die Richtlinie soll ab 2009 gültig werden.

 

LRO

LANDROVER

 

LT

Light Truck

 

Luftdruck in "BAR" gemessen.

"Der Luftdruck, ist der Druck der Atmosphäre auf jeden Ort der Erdoberfläche. Dieser Druck wird im Wesentlichen dadurch verursacht, da die Luft ein Gewicht hat, welches auf die Erdoberfläche einwirkt. Ist der Luftdruck hoch, befindet sich viel Luft über der entsprechenden Stelle, ist er gering, befindet sich weniger Luft in der darüber liegenden Atmosphärensäule. Räumliche Unterschiede des Luftdrucks führen zu einer Kraft, welche die Luft in Bewegung setzt und damit Wind erzeugt. Der mittlere Luftdruck der Erdatmosphäre beträgt auf Meereshöhe 1013,25 hPa und wird oft als Bezugswert für Eigenschaften benutzt, die druckabhängig sind."

 

Luftdruck bei Reifen/Pneus

Der richtige Luftdruck hat für die Laufleistung und Lebensdauer des Reifens sowie für die Fahrsicherheit entscheidende Bedeutung. Ist zu wenig Luft im Reifen, kann es zu Überhitzungen bis hin zum Platzen des Reifen kommen. Zudem erhöht sich der Rollwiderstand, was zu einer Steigerung des Benzinverbrauchs führt.

 

M+S

Winterreifen sind mit dem Symbol „M&S“ bzw. „M+S“ (Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Winterreifen, mit einer niedrigeren Geschwindigkeitsklasse, als der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges, dürfen, im Gegensatz zu den Sommerreifen montiert werden.

Ist dies der Fall, muss im Sichtfeld des Fahrers ein Aufkleber mit der höchstzulässigen Geschwindigkeit der Winterreifen angebracht werden.

Allwetterreifen haben auch eine M+S kennung.

 

M+S Schneeflockensymbol

Das Schneeflockensymbol ergänzt das M&S−Symbol.

Diese Ergänzung wurde notwendig, weil das M&S−Symbol keiner Prüfung unterliegt und daher in den letzten Jahren auf immer mehr Reifen zu finden ist, die nicht wirklich wintertauglich sind.

Um dieser Tatsache Abhilfe zu schaffen, hat sich die gesamte Reifenindustrie auf einen neuen industrieeinheitlichen Standard für wintertaugliche Reifen geeinigt und diesen mit dem Schneeflockensymbol bezeichnet.

Winterreifen müssen im standardisierten Schnee−Traktions−Test ein Minimum von 110% im Vergleich zum Referenzreifen erfüllen, um sich für das Schneeflockensymbol zu qualifizieren.

M+S Schneeflockensymbol

 

M3

Mit M3 gekennzeichnete Reifen/Pneus sind für den BMW M3 entwickelt worden.

 

Marken

Dieses Produkt wurde von einem namhaften Hersteller produziert, der besonders auf Qualität achtet. Aus Gründen der Einfachheit wird der Markenname nicht genannt, da je Artikel verschiedene Markenprodukte angeboten werden. Der Artikel ist im oberen Preissegment angesiedelt.

 

MFS

Mit Felgen Schutz.

Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )

 

Mindestprofiltiefe

Für PKW, LKW und Motorräder gelten europaweit 1,6 mm Mindestprofiltiefe. Dieses Mindestmaß muss über die gesamte Reifenfläche eingehalten werden. Nähert sich ein Reifen dieser gesetzlich v