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TCS Sommerreifen 2018




TCS Sommerreifentest 2018

Die teuersten sind nicht die besten Emmen 22. Februar 2018

Im Rahmen des TCS Sommerreifentests wurden insgesamt 30 Reifentypen in zwei Dimensionen auf Herz und Nieren geprft. Dazu zhlten 14 Modelle der Dimension 175/65 R14 82T sowie 16 Modelle der Dimension 205/55 R16 91V. berraschenderweise setzen sich in der kleineren Dimension nicht Premiumprodukte, sondern sogenannte Quality-oder Zweitlinienmarken durch.
Auch bei den 205/55 R16 91V Reifen konnten die Zweitlinien
mit den Premiumprodukten immerhin gleichziehen.

In Fahrversuchen auf verschiedenen Testgelnden auf trockenem
und nassem Strassenbelag wurde das reifenspezifische Fahrverhalten ermittelt.Die Reifen mussten sich zudem bezglich
Geruschentwicklung, Treibstoffverbrauch, Verschleiss und Schnelllauf bewhren. Getestet wurden die Pneus in 13 praxisnahen
Kriterien.

Reifendimensionen Die Reifen der Dimension 175/65 R14 82T eignen sich fr Kleinwagen wie zum Beispiel Ford Fiesta, Hyundai i10, Mitsubishi Colt, Subaru Justy, Toyota Yaris und VW UP. In dieser Reifendimension setzen sich berraschenderweise nicht Premiumprodukte, sondern sogenannte Quality-oder Zweitlinienmarken durch. Der Falken und der Semperit stehen mit einem sehr empfehlenswerten Gesamturteil an vorderster Stelle in der Tabelle.

Sie berzeugen auf ganzer Linie. Weitere elf haben leichte Schwchen, sind aber immer noch empfehlenswert. Nur einer der getesteten Sommerreifen schneidet als bedingt empfehlenswert ab.

Die Reifen der Dimension 205/55 R16 91V eignen sich fr Fahrzeuge der unteren Mittelklasse wie Audi A3, Ford Focus und Mondeo, VW Golf
und Passat, Toyota Auris, Renault Megane und
Kangoo,Seat Exeo, Honda Civic sowie Hyundai i30 und ix20.
Mit sehr empfehlenswert schneiden sechs(Michelin, Bridgestone, Continental, Firestone, Hankook und Semperit)der insgesamt 16
geprften Reifen ab.

Vier weitere verfehlen dieses Urteil nur knapp, berwiegend wegen
leichten Schwchen auf nasser Fahrbahn. Die restlichen vier von
sechs Kanditaten zeigen Schwchen auf nassem Untergrund und/oder
im Verschleiss. Bezglich ihrer fahrdynamischen Eigenschaften htten die Produkte von Vredestein und Infinity den Test mit empfehlenswerten Resultaten bestanden.
Allerdings haben die zwei Produkte den gegenber dem Zulassungsschnelllauftest anspruchsvolleren TCS-Prfung nicht bestanden, dies bedeutet fr beide Produkte die Test- Bewertung bedingt empfehlenswert.


Die Resultate im Detail und ausfhrlichere Bewertungen smtlicher getesteten Reifenmodelle findet man im Internet unter
www.reifen.tcs.ch



ber 60 Jahre Winterreifen von Continental




Seit 1952 stellt Continental Winterreifen her. Continental ist in dieser Zeit nicht nur einer der fhrenden Hersteller der Winterpneus geworden, sondern auch seit vielen Jahren technologisch die Nummer eins. Die Hannoveraner beweisen dies regelmig durch die Vielzahl der Reifentests, an denen ihre Produkte mit sehr empfehlenswert, vorBildlich oder gut bewertet wurden. Dazu gehrte auch schon der Sieg im ersten Winterreifentest, den der ADAC bereits im November 1982 verffentlichte.

Vom Schneereifen zum Allesknner



Seit dem ersten Winterreifen von Continental, dem M+S 14, sind die Anforderungen deutlich gestiegen. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts fuhren die wenigen Autos bei winterlichen Straenbedingungen eher auf losem Schnee. Der Continental M+S 14 wurde aufgrund seiner grobstolligen Profilstruktur noch als Schneeprofil bezeichnet heutige Winterreifen haben dagegen eine sehr filigrane Profilierung, die ihnen hilft, sich mit festgefahrenem Schnee zu verzahnen. Wer heute im Winter unterwegs ist, verlangt von seinen Reifen nicht nur den Grip auf Schnee wohlbemerkt, festgefahrenem Schnee sondern auch gute Wasserableitung, den Schutz vor Aquaplaning, przises Handling, niedriges Abrollgerusch, Hochgeschwindigkeitsfestigkeit und vor allem kurze Bremswege auf allen Untergrnden. Fr die Reifenentwickler bedeutet dies, eine Vielzahl von Zielkonflikten gleichzeitig zu managen und das komplexe System Reifen kontinuierlich auf ein hheres Niveau zu bringen.

Um die hohen Anforderungen der Autofahrer und Fahrzeughersteller zu erfllen, sind moderne Winterreifen Allesknner geworden. Unter rund sieben Grad Celsius bieten sie mehr Haftung als Sommerreifen, nutzen beim richtigen Einsatz weniger schnell ab und haben die passende Konstruktion vorausgesetzt ein harmonisches Reifen- / Fahrbahngerusch. Da ihre Konstrukteure sie so perfekt entwickeln, sind sie die unbestrittenen Stars der Branche. Neben den inzwischen extrem komplizierten Lamellen, die den Profilblcken ihr Maximum an Grip geben, denken sie sich laufrichtungsgebundene Versionen, asymmetrische Reifen und sogar asymmetrische und gleichzeitig laufrichtungsgebundene Pneus aus. Die letztgenannten Winterreifen sind dann jeweils speziell fr die rechte und linke Fahrzeugseite hergestellt. Zwar bieten sie hchsten Grip auf verschneiter Fahrbahn, doch die aufwndige Logistik war zu kompliziert, so dass sie nach den blichen Produktzyklen einen laufrichtungsgebundenen Nachfolger erhielten. Ein weiterer Schwerpunkt in der Winterreifenentwicklung ist die Lamellentechnologie. Gerade Lamellen, Sinunslamellen, Netzlamellen, Bienenwabenlamellen, verlinkte Lamellen, berkreuz verbundene Lamellen, Treppenlamellen nichts scheint zu kompliziert zu sein, um noch mehr Haftung und damit noch mehr Sicherheit zu liefern.

Neben der Profilgestaltung ist es besonders die Gummimischung, die einen echten Winterreifen ausmacht. Im Unterschied zu Sommerreifen werden bei Winterreifen sogenannte tieftemperaturelastische Kautschuke verwendet, um die Gummimischung der Laufflche selbst bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt geschmeidig zu halten. Dazu kommen Chemikalien wie Schwefel, Weichmacher, das bekannte Silika (Kieselsure), Silane und le sowie Harze. Diese Mischungen sind von Hersteller zu Hersteller hchst unterschiedlich, so mssen einige Billigmarken mangels Know-how in der Verarbeitungstechnologie auf das relativ teure und kompliziert zu mischende Silika verzichten. Eines eint die unterschiedlichen Gummizusammensetzungen allerdings: Sie sind hchst geheim niemand will dem Wettbewerb die Chance des Nachmischens bieten.

Spezialisten fr unterschiedliche Anforderungen



Schon frh in der Entwicklung zeigte sich, dass es nicht den einen, universellen Winterreifen gibt. Je nach Fahrzeug und Einsatzort mssen Spezialisten her mal mit, mal ohne Spikes, mit unterschiedlicher Mischung und diversen Profilgestaltungen. Nur so wird man den weltweit sehr unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, den verschiedenen Straenverhltnissen und den vielfltigen Fahrzeugtypen gerecht. Alleine der Continental-Konzern hat mit Continental, Uniroyal, Semperit, General Tire, Gislaved, Viking, Barum, Matador und Mabor neun Winterreifen-Marken im Lieferprogramm. Nicht alle knnen oder sollen alles knnen: So sind die Produkte von Gislaved und Viking auf die skandinavischen, nordosteuropischen und den russisch-asiatischen Mrkte zugeschnitten. Natrlich bietet Continental als fhrender Hersteller auch Reifen mit sehr weichen Mischungen und mit Spikes an solche Produkte werden aber nur regional vertrieben. Continental erfllt als Premium-Marke hchste Ansprche an Sicherheit, Komfort und Ausgewogenheit der Leistungseigenschaften, Uniroyal mit den Regenreifen fr den Winter passt perfekt in Regionen, die die Autofahrer mit nasskaltem Wetter und gelegentlichen Schneefllen konfrontieren. Semperit als alpen-erprobt ist die richtige Wahl fr das schneereiche Sddeutschland, fr sterreich und die Schweiz. Allrounder im mittleren Preissegment sind die fr mitteleuropische Verhltnisse konstruierten Winterreifen von General Tire. Barum, Matador und Mabor bieten besonders preisgnstige Angebote.

Schnell, schneller und sicher



Winterreifen sind nicht nur immer sicherer und leiser, sonder auch immer schneller geworden. In gewissem Abstand hielten sie mit den Sommerreifenpneus mit dort gibt es bereits bei Serienreifen Freigaben bis zu 360 km/h. Moderne Winterreifen erlauben Geschwindigkeiten bis zu 270 km/h. Da die meisten Pkw ohnehin bei rund 240 km/h abgeregelt sind, sollten mit ihnen die allermeisten Wnsche nach Hchstgeschwindigkeiten auch im Winter erfllt sein. Allerdings ist diese Entwicklung erst in den letzten zehn Jahren ins Rollen gekommen. Bis in die 90er Jahre reichte den meisten Autofahrern 210 km/h. Die Masse an Winterreifen kam mit dem Geschwindigkeitsindex Q und T aus den Heizpressen der Hersteller und war damit frei bis 160 beziehungsweise 190 km/h. Reifen mit der Kennung H waren schon seltener, drfen allerdings mit bis zu 210 km/h gefahren werden. Den ersten wirklichen V-Winterreifen stellte Continental mit dem ContiWinterContact TS 790 V bereits im Jahre 2000 vor frei bis zu 240 km/h.

Auswahl fr alle Wagen



Inzwischen gibt es spezielle Winterreifen fr nahezu alle Fahrzeuge und Anwendungen. Allein die Marke Continental hat derzeit neben dem brandneuen WinterContact TS 850 P zwlf Reifenmodelle fr die kalte Jahreszeit in Produktion. Einige eignen sich fr Minis und Kleinwagen, andere fr die Volumenmodelle, fr besonders sportliche Pkw und die Ober- und Luxusklasse. Von lteren Modellen werden nur noch wenige Gren hergestellt, diese sind aber ntig, um den Ersatzbedarf fr ltere Fahrzeuge abzudecken oder auch kleinere Marktsegmente mit Reifen zu versorgen. Zwar geht der Trend zur Vereinheitlichung der Modelle so wird der neue WinterContact TS 850 P mit der Zusatzbezeichnung SUV auch Reifendimensionen fr Gelndewagen mit abdecken. Die Vielfalt im Reifenmarkt hat aber schon immer den Charakter der Evolution neue Modelle kommen, doch ltere Versionen knnen ihre kologische Nische oft noch einige Zeit behaupten, bis dass die Fahrzeugmodelle, fr die sie entwickelt sind, wieder vom Markt verschwunden sind.
Quelle: Google.ch





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